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Geschicklichkeitsspiele im 19. Jahrhundert – wie sahen sie aus?

Posted on Jul 21, 2016


Ungefähr am Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Europa die Spiele auf Geschicklichkeit populär. In diesen Spielen ging es darum, Kugeln zu fangen, Münzen zu balancieren oder zu schleudern. Man konnte aber zuerst kein bares Geld bei solchen Spielen gewinnen. Es gab spezielle Wertmarken, die als Preise dienten. Solche Karten konnte man später auf verschiedene Waren eintauschen.

Spiele auf Geschicklichkeit

Türkischer Tempel (Deutschland, nach1896)

In diesem Spiel ging es darum, Geldstücke in Muscheln zu schleudern. Der Automat war sehr interessant, aber man konnte nur Waren Gewinnen. Als Preis bekam man ein Glas Bier oder Wein, eine Havanna, Cognac oder 10 Zigaretten.  

Zeppelin Schleuder (Deutschland, ca. 1905)

Als zentraler Motiv in diesem Geschicklichkeitsspiel diente ein Zeppelin. Dieses Spiel spiegelte den Traum vom Fliegen ab. Man spielte mit 5 Pfenning. Man musste das Geldstück auf eine grüne Bahn katapultieren und dann mit dem Zeppelin fangen.  

Mühle im Schwarzwald (W. Hugo Kegel, Dresden, Deutschland, 1928)

Dieses Geschicklichkeitsspiel kam in die Spiel-Welt aus Sachsen. Der interessante Automat ist mit einem sichtbaren Schacht für Münzen ausgestattet. In ihm befand sich eine bemerkenswerte Konstruktion. Das Ziel beim Spielen war eine Münze genau auf eine sich drehende Scheibe zu befördern.  

Win a Kitkat (Großbritannien, ca. 1950)

Dieser Automat stellt eine Kugelschleuder da. Beim Spielen musste man den Hebel bedienen und die Kugel in Löcher befördern, die sich in der Mitte des Spielfelds befanden. Der Gewinn wurde, wie der Name bereits verrät, in Form eines Kitkats ausgezahlt. 

 

 

 

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